Publikationen

Ehemalige Gefangene als Mentor*innen für jugendliche Straftäter*innen

SASKIA JASCHEK, JULIAN KNOP, MARIE LANGNER, JANA SOPHIE LANIO
Resozialisierung als oberste Aufgabe des Strafvollzuges bedeutet gleichzeitig ein Recht Strafgefangener auf staatliche Unterstützung bei der gesellschaftlichen Wiedereingliederung zum Ende ihrer Haftstrafe. Hierfür ist das Konzept der Desistance bedeutsam, da es – anstelle eines problemzentrierten Fragens nach der Entstehung von Kriminalität – auf die Bedingungen für das Ablassen von kriminellem Verhalten fokussiert. Dieser Artikel stellt das in Anlehnung an Erkenntnisse der aktuellen Desistance-Forschung entwickelte Konzept des Credible Messengers vor. Dabei handelt es sich um ein innovatives Mentoringprogramm im Bereich der Resozialisierung, das zugleich ehemalige Gefangene und junge Straftäter*innen dabei unterstützt, straffrei zu leben.

Den Volltext finden Sie hier: https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/vorgaenge-234-strafvollzug-in-der-pandemie/publikation/ehemalige-gefangene-als-mentorinnen-fuer-jugendliche-straftaeterinnen/ 

Tatort Zukunft e.V. - Für einen gerechten, humanen und effektiven Umgang mit Kriminalität!

SASKIA JASCHEK, JULIAN KNOP, MARIE LANGNER, JANA SOPHIE LANIO
Zur Entwicklung innovativer Projekte im Gefängnis und der Straffälligenhilfe wurde Tatort Zukunft e.V. 2018 an der Freien Universität Berlin gegründet. Inspiriert von der strukturellen Verknüpfung von Gefängnissen und US-amerikanischen Hochschulen schafft der Verein in Deutschland Bildungs- und Beratungsangebote, die Studierende und Gefangene zusammenbringen. Zudem setzt sich die Organisation für die Rechte von Gefangenen ein und etabliert sich zunehmend in der Straffälligenhilfe. Die Arbeit von Tatort Zukunft e.V. orientiert sich stets am Leitgedanken eines gerechten, humanen und effektiven Umgangs mit Kriminalität. Im Folgenden werden die Organisation und ihre Projekte vorgestellt.

Den Text als Download finden Sie hier: https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/12/vorg234_09_Jaschek-et-al_Tatort4.pdf 

Stellungnahme für das Bundesverfassungsgericht

Tatort Zukunft wurde um eine Stellungnahme für das Bundesverfassungsgericht gebeten. Inhaltlich ging es um Gefangenentelefonie und deren Stellenwert für die Resozialisierung.

Jugendstrafvollzug und Corona - Rechtstatsächliche Veränderungen in deutschen Jugendstrafvollzugsanstalten im Zuge der Coronapandemie

BODE, ERNST, FÄHRMANN, KANUER, KNOP, LANIO
Im Anschluss an Berichte aus der Vollzugspraxis haben die Verfasser*innen eine Erhebung zu den Veränderungen im Jugendstrafvollzug durch die Coronapandemie durchgeführt. Der Beitrag stellt die Ergebnisse dieser Fragebogenuntersuchung vor. Anknüpfend an die erhobenen Daten werden einige Folgerungen für die Vollzugspraxis und Wissenschaft gezogen.

Weitere Informationen zum Heft finden Sie hier:
https://www.dvjj.de/wp-content/uploads/2021/08/Weiss_Zur-Auslegung-der-Vorraussetzungen-des-§-105-Abs.-1-JGG.pdf 

Tatort Zukunft e.V. - Für soziale Innovationen im Umgang mit Kriminalität

SASKIA JASCHEK, JULIAN KNOP, JANA SOPHIE LANIO, PETER MERCER
Tatort Zukunft e.V. wurde 2018 an der Freien Universität Berlin gegründet, um innovative Projekte im Gefängnis und der Straffälligenhilfe zu entwickeln. Nach dem Vorbild von Initiativen an renommierten US-amerikanischen Universitäten werden Hochschulen und Gefängnisse strukturell miteinander verknüpft, um Bildungs- und Beratungsangebote zu schaffen, an denen Studierende und Gefangene gemeinsam teilnehmen. Weitere Schwerpunkte des Vereins liegen auf der Umsetzung eines besonderen Mentor*innenprojekts in der Jugendkriminalprävention und der Sensibilisierung der Öffentlichkeit für einen gerechten, humanen und effektiven Umgang mit Kriminalität.

Weitere Informationen zum Heft finden sie hier:
https://www.dvjj.de/wp-content/uploads/2020/12/Vorlage-ZJJ-Abstracts_4-2020.pdf